„Ein ‚Weiter so‘ ist keine Option“

Donnerstag, Januar 22, 2026 - 10:30
UV-härtender Schlauchliner im Sonderprofil mit Trockenwetterrinne. Foto: Swietelsky-Faber

UV-härtender Schlauchliner im Sonderprofil mit Trockenwetterrinne – eine Bauweise, die nach der modifizierten ZTV-Richtlinie in dieser Form nicht mehr zulässig wäre. | Foto: Swietelsky-Faber

Ein persönlicher Standpunkt zur Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik, zu einer neuen modifizierten ZTV, dem DIBt und dem Weg aus dem Dilemma.

Vor über 50 Jahren wurde der erste Schlauchliner in London installiert und bis heute ist er mit konstant verbesserten Material- und Gerätetechnik sowie einem international gültigen Regelwerk vom Nischenprodukt zum weltweit anerkannten Standardprodukt zur Instandsetzung unserer unterirdischen Infrastruktur avanciert.

Als verantwortlicher Vertreter eines ausführenden Unternehmens, welches diverse Technologien der Rohrsanierung betreibt, installieren wir neben dem Einzelrohr-Lining, dem Wickelrohr-Lining und dem Close-Fit-Lining jährlich über 4.000 Schlauchliner aller Art in steigender Tendenz. Im UV-härtenden Sektor haben wir allein in Deutschland 2025 über 10 Millionen Euro Warenwert verbaut.

In manchen Kreisen ist jedoch genau dieser Schlauchliner in die Diskussion geraten, welche meiner Auffassung nach aus einer anderen Perspektive beleuchtet werden sollte. Denn meiner Einschätzung nach ist diese unsägliche Diskussion nur die Wirkung eines Sachverhalts und ich möchte mich in diesem Bericht der Ursache der Debatte widmen. Mit einer 30-jährigen Branchenerfahrung, welche mit langjährigen Verbandsaktivitäten und der Normungsarbeit einhergeht und zugleich einen guten Zugang zur Linerindustrie beinhaltet, kann ich die Ursache des Dilemmas einordnen und möchte Lösungsansätze anbieten.

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Quelle: B_I umweltbau 01-2026